Selbstverteidigung mit Pfefferspray

Vielen Frauen fühlen sich zunehmend unsicher. Vor allem wenn sie nachts alleine durch Parks gehen oder eine Runde in der Dunkelheit Joggen. Um sich vor Überfällen zu schützen, decken sich immer mehr Frauen mit Pfeffersprays ein. Die Nachfrage danach ist in den letzen Monaten um 80 Prozent gestiegen. Häufigster Grund für die Anschaffung: Angst vor Flüchtlingen und deren sexuelle Übergriffe.

Pfeffersprays sind als Selbstverteidigungsmittel sehr beliebt. Sie sind günstig, handlich und überall zu verstauen.
Pfeffersprays fallen in Österreich unter Waffen und dürfen deshalb erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres gekauft und mitgeführt werden. Im Gegensatz zu Deutschland, wo das Pfefferspray nur als sogenanntes „Tierabwehr-Spray“ bezogen werden darf.
Das Pfefferspray enthält Wirkstoffe der Chilipflanze und wirkt beim Einsetzen innerhalb von wenigen Sekunden, indem es die Schleimhäute reizt und starke Schmerzen hervorrufen kann. Es kann sowohl gegen Tiere wie Hunde oder Bären als auch gegen menschliche Angreifer eingesetzt werden.

Besonders wichtig ist es, dass man die Anwendung einmal übt, am besten in einem Selbstverteidigungskurs.

Die wichtigsten Regeln für die Handhabung des Pfeffersprays sind.

  • Halten Sie das Pfefferspray immer bereits in der Hand, wenn Sie alleine unterwegs sind und sich unsicher fühlen.
  • Beim Gebrauch: Das Pfefferspray wird mit dem Daumen bedient und nicht mit dem Zeigefinger.
  • Wenn der Angreifer vom Strahl getroffen wurde, dann wird er trotzdem versuchen – auch wenn er nichts sieht – sich erneut
    Ihnen zu nähern. Richten sie deshalb den Sprühstrahl weiterhin auf ihn gerichtet und gehen Sie schräg rückwärts aus seiner Bewegungsrichtung von ihm weg.
  • Verständigen Sie die Polizei und den Rettungsdienst. Behalten Sie den Angreifer im Blick, um der Polizei die Festnahme zu ermöglichen.
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