Immer mehr Pflegefälle, doch immer weniger Plätze in unseren Altersheimen und betreuten Wohnungen. Die Anzahl der Pfleger geht zurück und die Anzahl der Pflegenden steigt. Viele Familienangehörige sind ratlos und wissen nicht wie sie eine solche Situationen in den Griff bekommen sollen. Allein in Deutschland fehlen beispielsweise knappe 17.000 Pflegekräfte. Doch was soll man dagegen unternehmen? Eine Möglichkeit, welche die Lage deutlich verbessern könnte, sind Pflegekräfte aus dem Ausland.
Pflegekräfte aus unseren Nachbarländern zu holen ist nichts Neues, jedoch gibt es nach wie vor einige Probleme, welche gelöst gehören, um die Lage so optimal wie möglich zu gestalten und die Diskrepanz zwischen Pflegefällen und Pflegekräften zu verbessern.

Ein Problem laut dem deutschen Gesundheitsminister Spahn ist zum Beispiel die langsame Anerkennung von Zeugnissen und Abschlüssen von Ärzten und Pflegekräften aus dem Ausland. Dies müsse einfach schneller funktionieren um Zeit zu sparen. Darüber hinaus müsste man die Ausbildung von Fachkräften einfach mehr fördern. Ebenso ist es notwendig, wieder bessere Tarifbestimmungen für Pflegekräfte allgemein Auszuverhandeln, um das Berufsfeld wieder attraktiver zu machen. Zu guter Letzt besteht das Problem die Fachkräfte im Ausland dann auch zu finden. Dieses Problem wird aber von Organisationen wie der Caritas gelöst, welche ständig aktiv nach qualifizierten Pflegekräften suchen. Dies ist also eine gute Anlaufstelle, wenn man daran denkt, Pfleger aus dem Ausland zu finden. Die Caritas hat auch beispielsweise Fachkräfte von den Philippinen nach München geholt, wo ein starker Mangel an Fachpersonal bestand. Auf den Philippinen wiederum gibt es genug Fachkräfte, welche keine Arbeit finden in ihrem Land.[1]

Wenn man es als Land nun schafft, Pflegekräfte aus dem Ausland zu finden mit den passenden Ausbildungen, muss schlussendlich auch die Integration in dem Land besser funktionieren, um ein einwandfreies Recruiting im Pflegebereich zu garantieren. Die AGAPLESION gAG beispielsweise ist so eine Organisation, welche geschaffen wurde, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und internationales Recruiting zu verbessern. Erfolgreiche Integration benötigt beispielsweise kostenlose Deutschkurse, Unterstützung durch Mentoren und eine Willkommenskultur. Wichtig ist das Umdenken auf langfristiges Personal und nicht nur kurzfristiges. Denn laut derzeitigem Stand sind wir in Zukunft wohl abhängig von hoch qualifizierten Mitarbeitern aus dem Ausland. Mehr zur AGAPLESION gAG finden Sie hier: https://www.agaplesion.de/start/

Aber nicht nur für Krankenhäuser und Pflegeheime sind Fachkräfte aus dem Ausland gut geeignet. Auch Haushaltshilfen können den Alltag für viele erleichtern und Familien enorm unterstützen. Wichtig ist hierbei, dass sich die Angehörigen dessen bewusst sind, dass sie auch in der Umgebung sein müssen, da Haushalthilfen natürlich nur unterstützend wirken und nicht rund um die Uhr verfügbar sein können. Jedoch ist es oft eine günstigere und sehr angenehme Variante für die Patienten.

Aber wie findet man geeignetes Personal? Auch hier wird empfohlen, sich an die Caritas zu wenden, welche tolle Unterstützung leisten und geeignetes Personal garantieren.[2]

[1] http://www.sueddeutsche.de/muenchen/altenpflege-pfleger-aus-dem-ausland-lindern-den-notstand-in-muenchner-heimen-1.3969088, abgerufen am 06.07.2018

[2] https://www.caritas.de/hilfeundberatung/ratgeber/alter/pflege/haushaltshilfen-legal-beschaeftigen, abgerufen am 6.7.2018