Immer vermehrt müssen alte Menschen Pflegeheime in Anspruch nehmen, um im Alter versorgt zu bleiben. Dieser Anstieg lässt die Kosten für Pflegeheime im Inland natürlich immer mehr steigen und Platzmangel treibt viele Rentner ins Ausland. Darüber hinaus, gibt es kaum noch ausreichend ausgebildetes Personal in inländischen Pflegeheimen. So ziehen die meisten Rentner Pflegeheime im Ausland aus Kostengründen und Verfügbarkeit vor.

Ob nach Spanien, in die östlichen Länder wie die Slowakei, Tschechien, Bulgarien oder sogar nach Länder wie Thailand oder die Philippinen, Pflegeheime in solchen Ländern sind für Rentner zur Normalität geworden, da das nötige Geld fehlt und Angehörige keine Zeit mehr finden um sich zu kümmern. Teilweise um die Hälfte billiger sind solche Pflegeheime für Rentner, verbergen jedoch auch Gefahren, auf welche dringend geachtet werden sollte.

Pflegeheime im Ausland bedeuten nicht automatisch dass Pflegekräfte schlechter ausgebildet sind oder niedrigerer Standards herrschen, jedoch ist es im Ausland oft einfacher möglich, Rentner finanziell auszubeuten und die Pflege letztendlich zu vernachlässigen. Man hört von Fällen wo Rentner im Bett vergessen werden, nicht auf sie geachtet wird und teilweise sogar Misshandlung an der Tagesordnung ist. Natürlich spricht man hier von Ausnahmefällen, jedoch sollten Angehörige darauf achten, auch im Ausland Besuche zu tätigen und zu kontrollieren, ob die Betroffenen in der dortigen Seniorenresidenz auch gut behandelt werden.

Wenn die Kontrolle stimmt, sind die guten Seiten nämlich nicht zu leugnen. Kostengünstigere Pflegeheime und teilweise 40 Pflegekräfte auf 50 Rentner – so etwas ist im Inland kaum mehr zu finden. Dies bietet den pflegebedürftigen Menschen ein viel umfangreicheres Programm, wo begleitete Spaziergänge und Hilfestellung bei diversen Hobbys möglich sind.

Pflegeheime im Ausland sind für Rentner also eine Alternative, sollte aber im Vorhinein gut beleuchtet werde und laufend von Angehörigen kontrolliert werden.